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MEDTECH · LABORTECHNIK

LabTech und Komponenten für Laborgeräte

Schweizer Sourcing für Dosier-, Fluidik- und Instrumententeile sowie Laborgerätekomponenten, vom Prototyp bis zur wiederkehrenden Produktion.

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Dosierung, Fluidik und Instrumentenmechanik

Eine Leckage, ein Totvolumen oder ein Positionierfehler kann die Funktion eines Laborgeräts beeinträchtigen. Beim Sourcing müssen Bauteilmasse deshalb mit Medium, Zyklus und Schnittstelle verknüpft werden. OVEL sucht passende Schweizer Hersteller und organisiert eine dokumentierte Anfrage.

01

Pipettieren und Dosieren

Achsen, Kolben, Führungen und Verteilelemente werden nach Hub, Führung und Kontaktflächen bewertet. Die Wiederholbarkeit einer Dosierung hängt auch vom Zusammenbau und den definierten Betriebsbedingungen des Geräts ab.

02

Fluidikgehäuse und Anschlüsse

Ventilgehäuse, Anschlüsse, Verteiler und kleine Kammern benötigen beherrschte Bohrungen, Dichtflächen und Innenkanten. Das Dossier beschreibt Medien, Druck, Reinigungsmittel und erwartete Prüfungen.

03

Halterungen und Diagnostikbauteile

Sensorhalter, Probenträger und Positionierteile werden nach Montagebezügen, thermischer Stabilität und Messzugang bewertet. Enge Bauräume dürfen Montage und Endprüfung nicht verhindern.

Werkstoffe nach der tatsächlichen Umgebung auswählen

Ein äusseres Strukturteil hat andere Anforderungen als eine Oberfläche mit Proben- oder Reagenzienkontakt. Nichtrostender Stahl, Aluminium, Titan und technische Polymere werden hinsichtlich chemischer Beständigkeit, Temperatur, Reinigung und mechanischer Belastung geprüft. Sorte und Behandlung müssen im Dossier festgelegt sein.

Kennzeichnen Sie beschichtbare Flächen und zu schützende Bereiche. Eine Reinheitsanforderung benötigt Abnahmekriterien und eine Prüfmethode. Begriffe wie «sauber» oder «labortauglich» definieren allein noch kein messbares Ergebnis.

Von der Bearbeitungszeichnung zur Funktionsprüfung

Langdrehen und CNC-Fräsen können mit Feinbohrungen, Folgeoperationen und dem Entgraten von Bohrungsüberschneidungen kombiniert werden. Bei Fluidikkanälen berücksichtigt die Prüfung den Zugang zu Innenbereichen und die Grenzen der Messtechnik. Angefragt wird die gesamte Prozessfolge einschliesslich Reinigung.

Dichtheits-, Durchfluss-, Hub- oder Positionierprüfungen benötigen festgelegte Bedingungen: Medium, Druck, Temperatur, Prüfvorrichtung und Abnahmekriterien. Eine Massprüfung ersetzt diese Nachweise nicht automatisch. OVEL klärt, was am Bauteil geprüft und was am zusammengebauten Gerät validiert wird.

Den passenden Dokumentationsumfang festlegen

Nicht jedes Laborgerät ist ein Medizinprodukt oder ein In-vitro-Diagnostikum. Der Auftraggeber benennt Verwendungszweck und geltende Produktanforderungen. Zertifikate, Berichte und Änderungsverfahren für den Hersteller werden anschliessend dem Dossier angepasst, statt für jedes Teil pauschal denselben Umfang zu fordern.

Ihre Fertigungsanfrage vorbereiten

Für ein belastbares Angebot benötigen wir 2D-Zeichnung, 3D-Modell, Kontaktmedium, gegebenenfalls Betriebstemperatur und Druck, Werkstoff, Oberflächenzustand, Reinheit, Mengen und Funktionsprüfungen. OVEL koordiniert Herstellersuche und Machbarkeitsabstimmung. Die ausgewählten Anbieter bestätigen Fertigungszusagen und Lieferunterlagen ihres Leistungsumfangs.

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Technische Fragen

Können auch nichtmedizinische Laborgeräte angefragt werden?

Ja. Verwendungszweck und spezifische Geräteanforderungen bestimmen die Herstellerauswahl und die anzufordernden Unterlagen.

Wie wird die Dichtheit eines Bauteils spezifiziert?

Definieren Sie Prüfaufbau, Medium, Druck, Dauer und Abnahmegrenze. Damit kann der Hersteller die verlangte Prüfung bewerten.

Warum Reagenzien und Reinigungsmittel benennen?

Der Kontakt kann Werkstoffwahl, Oberflächen und zugehörige Dichtungen beeinflussen. Die Verträglichkeit muss unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen bewertet werden.

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